HTML-SEO-Prüfer
Fügen Sie den HTML-Quelltext einer Seite ein und prüfen Sie Titellänge, Meta-Beschreibung, Canonical-Tag, H1-Anzahl, Favicon, robots noindex, Viewport und Alt-Text-Abdeckung der Bilder.
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So funktioniert es
Fügen Sie den HTML-Quelltext einer Seite ein — aus der „Seitenquelltext anzeigen"-Funktion des Browsers, einer gespeicherten .html-Datei oder Markup, das direkt aus einem CMS kopiert wurde — und der Prüfer durchläuft das Dokument genau wie ein Browser es täte, mit dem browsereigenen HTML-Parser statt mit regulären Ausdrücken. Dieser Unterschied ist wichtig: regex-basierte Prüfer scheitern an verschachtelten Anführungszeichen, selbstschließenden Tags, Kommentaren mit spitzen Klammern oder über mehrere Zeilen verteilten Attributen und übersehen Elemente oder zählen sie doppelt. Ein echter Parser baut zuerst einen tatsächlichen DOM-Baum auf, sodass die Anzahl der <h1>-Elemente, die Länge des <title>-Textes und ob ein <img> ein echtes alt-Attribut besitzt (im Gegensatz zu einem leeren, das gültig, aber trotzdem anders ist), aus diesem Baum gelesen werden — nicht durch Textabgleich erraten.
Jede Prüfung entspricht einem konkreten, gut dokumentierten Ranking- oder Nutzbarkeitssignal. Das Title-Tag wird markiert, wenn es außerhalb von etwa 50-60 Zeichen liegt — Google stellt einen Titel in der Desktop-Suche typischerweise mit rund 580-600 Pixeln dar, was bei einer proportionalen Schrift diesem Zeichenbereich entspricht; längere Titel werden meist mit Auslassungspunkten abgeschnitten, kürzere als ~30 Zeichen verschenken die Chance auf ein zweites Schlüsselwort oder den Markennamen. Die Meta-Beschreibung wird gegen ein breiteres Band von 150-160 Zeichen geprüft, da Googles Snippet-Darstellung etwas toleranter, aber immer noch begrenzt ist. Die H1-Anzahl sollte genau eins betragen: ein einzelnes H1 gibt sowohl Suchmaschinen als auch Screenreader-Nutzern eine eindeutige Antwort auf „worum geht es auf dieser Seite" — null H1s lassen diese Frage unbeantwortet, mehrere verwässern den thematischen Fokus der Seite und verwirren die Gliederung, die assistive Technologien aus den Überschriftenebenen aufbauen. Ein fehlender Canonical-Link wird markiert, weil eine über mehrere URLs erreichbare Seite (Tracking-Parameter, abschließender Schrägstrich, http vs. https) sonst Gefahr läuft, als auf diese Varianten verteilter Duplicate Content behandelt zu werden, statt unter einer einzigen indexierbaren URL zusammengeführt zu werden. Ein robots noindex-Treffer wird als Warnung statt als Fehler angezeigt, weil es manchmal beabsichtigt ist (eine Danke-Seite, eine interne Suchergebnisseite), aber sehr oft eine Staging-Direktive ist, die versehentlich live geschaltet wurde — was die Seite lautlos aus den Suchergebnissen entfernt, ohne ein anderes sichtbares Symptom. Das Tool prüft außerdem das Viewport-Meta-Tag (nötig, damit die Seite auf dem Handy in sinnvoller Breite dargestellt wird statt als verkleinertes Desktop-Layout), das lang-Attribut auf <html> (von Browsern und Screenreadern zur richtigen Aussprache und von Suchmaschinen zum Sprach-Targeting genutzt), einen Favicon-Link sowie eine laufende Zählung der <img>-Tags ohne alt-Text — jedes davon eine kleine Barrierefreiheitslücke und eine verpasste Chance in der Bildersuche.
Ein Beispiel: Fügt man das HTML einer typischen Kleinunternehmens-Startseite ein, kommt vielleicht Folgendes zum Vorschein: ein Titel von nur 9 Zeichen („Startseite") — weit unter dem idealen Bereich —, drei separate <h1>-Tags, übrig geblieben aus einer Baukasten-Vorlage, kein Canonical-Link und 14 von 20 Bildern ohne alt-Text. Nichts davon ist auf der gerenderten Seite sichtbar; es kommt erst beim Lesen des Markups ans Licht.
Was Sie wissen sollten
- Es wird nichts hochgeladen oder abgerufen — Sie fügen das HTML ein, und die Analyse läuft vollständig in Ihrem Browser.
- Der Prüfer meldet ausschließlich On-Page-Signale; Off-Page-Faktoren wie Backlinks oder Crawl-Budget werden nicht geprüft.
- Ein markiertes Element ist ein Hinweis zur Überprüfung, keine automatische Ranking-Strafe — der Kontext (etwa ein bewusstes noindex auf einer Danke-Seite) spielt weiterhin eine Rolle.
Häufig gestellte Fragen
Ruft das Tool meine Live-Seite ab, oder füge ich das HTML ein?
Sie fügen es ein — die Ausgabe von „Seitenquelltext anzeigen", der Inhalt einer gespeicherten .html-Datei oder aus Ihrem CMS kopiertes HTML. Das Tool ruft von sich aus nie eine URL ab.
Welche Titel- und Beschreibungslängen gelten als ideal?
Etwa 50-60 Zeichen für den Titel und 150-160 für die Beschreibung — nahe an dem, was Google typischerweise vor dem Abschneiden mit Auslassungspunkten anzeigt. Für eine pixelgenaue Vorschau nutzen Sie das Google-Suchergebnis-Vorschau-Tool dieser Seite.
Warum wird ein robots-noindex-Tag markiert?
Eine noindex-Direktive weist Suchmaschinen an, die Seite überhaupt nicht zu indexieren — oft versehentlich nach einem Staging-Deployment übrig geblieben. Es wird als Warnung markiert, damit Sie es vor der Veröffentlichung bemerken, nicht weil es immer falsch ist.
Warum gilt genau ein H1 als ideal?
Ein einzelnes H1 gibt Suchmaschinen und Screenreader-Nutzern eine einzige, eindeutige Antwort auf das Thema der Seite. Null H1s lassen diese Frage unbeantwortet; mehrere verwässern den Fokus der Seite und stören die Überschriften-Gliederung, auf die assistive Technologien angewiesen sind.
Bedeutet ein markiertes Problem, dass meine Seite im Ranking fällt?
Nicht automatisch. Das sind On-Page-Hygiene-Signale, die eine Überprüfung wert sind, keine bestätigten Strafen — ein fehlendes Canonical oder ein kurzer Titel lohnt sich zu beheben, steht aber neben vielen anderen Rankingfaktoren, die dieses Tool nicht misst.
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