Gefühlte Temperatur (Windchill & Hitzeindex)

Wie sich die Luft tatsächlich anfühlt: Windchill bei Kälte und Hitzeindex bei feuchter Hitze, aus Temperatur, Wind und Luftfeuchtigkeit.

608 Aufrufe

Zwei Formeln, ein Gefühl

Bei Kälte trägt der Wind die warme Luftschicht von der Haut ab: Die Windchill-Formel (verwendet vom US- und kanadischen Wetterdienst) macht aus 0 °C bei 20 km/h Wind ein gefühltes −5 °C. Bei feuchter Hitze hört der Schweiß auf zu verdunsten: Der Hitzeindex lässt 32 °C bei 70 % Luftfeuchtigkeit wie 41 °C wirken. Das Tool wählt anhand Ihrer Eingaben die richtige Formel — Windchill gilt bei ≤10 °C mit Wind, Hitzeindex bei ≥27 °C mit Luftfeuchtigkeit ≥40 %.

Sicherheitsbereiche: Windchill unter −27 °C führt bei ungeschützter Haut in unter 30 Minuten zu Erfrierungen; ein Hitzeindex über 40 °C macht bei Anstrengung Hitzeerschöpfung wahrscheinlich, über 54 °C droht ein Hitzschlag. Beide Formeln setzen Schatten voraus — direkte Sonne addiert bis zu ~8 °C auf der Hitzeseite.

Häufig gestellte Fragen

Warum fühlen sich 32 °C in der Wüste angenehm an, an der Küste aber brutal?

Luftfeuchtigkeit. Bei 20 % relativer Feuchte liegt der Hitzeindex für 32 °C bei etwa 30 °C — Schweiß verdunstet und kühlt. Bei 70 % sind es 41 °C. Trockene Hitze ist erträglich; feuchte Hitze ist die gefährliche.

Beeinflusst Windchill mein Auto oder Rohre?

Nein — Windchill modelliert den Wärmeverlust warmer Haut. Gegenstände kühlen mit Wind schneller auf die tatsächliche Lufttemperatur ab, aber nie darunter. Rohre frieren nach dem Thermometer, nicht nach dem Gefühlswert.

Ähnliche Tools