Schärfentiefe-Rechner
Berechnen Sie die nahe Grenze, die ferne Grenze und die gesamte Schärfentiefe aus Brennweite, Blende, Fokusdistanz und Sensorgröße.
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Wie Schärfentiefe funktioniert
Die Schärfentiefe ist der Bereich, der um Ihren Fokuspunkt herum akzeptabel scharf wirkt. Sie wird von vier Faktoren bestimmt: Blende (höhere Blendenzahl = tiefer), Brennweite (längeres Objektiv = flacher), Fokusdistanz (näheres Motiv = flacher) und Sensorgröße über ihren Zerstreuungskreis (Vollformat 0,030 mm, APS-C 0,020 mm, Micro Four Thirds 0,015 mm). Der Rechner berechnet zunächst die hyperfokale Distanz H = f²/(N·c) + f, dann die nahen und fernen Schärfegrenzen für Ihre Fokusdistanz.
Beispiel: 50 mm bei f/2,8, fokussiert auf 3 m bei Vollformat, ergibt Schärfe von etwa 2,78 bis 3,26 m — rund einen halben Meter Spielraum für ein Porträt.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist hinter meinem Motiv mehr von der Szene scharf als davor?
Die Schärfentiefe ist asymmetrisch: Bei normalen Distanzen fällt etwa ein Drittel vor den Fokuspunkt und zwei Drittel dahinter. Bei Makrodistanzen nähert sie sich 50/50 an, und in der Nähe der hyperfokalen Distanz reicht die ferne Grenze bis unendlich.
Ändert die Sensorgröße die Schärfentiefe wirklich?
Bei gleichem Bildausschnitt und gleicher Blendenzahl geben kleinere Sensoren mehr Schärfentiefe — eine Micro-Four-Thirds-Aufnahme bei f/2,8 wirkt ähnlich wie Vollformat bei etwa f/5,6, da für dasselbe Sichtfeld kürzere Brennweiten verwendet werden.
Welche Blende sollte ich für Porträts bzw. Landschaften verwenden?
Für Porträts werden häufig f/1,8-f/4 verwendet, um das Motiv abzuheben (prüfen Sie, ob die nahen/fernen Grenzen Augen und Nase abdecken). Landschaften nutzen typischerweise f/8-f/11 mit Fokus auf die hyperfokale Distanz für Schärfe von vorne bis hinten.
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