Spritzbrühe-Mischrechner

Wie viel Pflanzenschutzmittel pro Tank: Dosis pro Dekar oder pro 100 L Wasser, Tankgröße, Wassermenge und Feldfläche.

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Die Dosis auf dem Etikett, die Wartezeit (Karenzzeit) und die Schutzausrüstungsvorschriften sind maßgeblich. Ohne kalibriertes Spritzgerät führt die Dosisrechnung in die Irre.

Die Spritzbrühe richtig ansetzen

Etiketten geben die Dosis auf zwei Arten an: pro Fläche (ml oder g pro Dekar) oder pro Wassermenge (je 100 L). Das Tool rechnet beides: Gesamtwasser = Fläche × Ausbringmenge; Tankanzahl = Gesamtwasser ÷ Tankgröße; Mittel pro Tank = Dosis × von diesem Tank abgedeckte Fläche (Flächenbasis) oder Dosis × Tank ÷ 100 (Wasserbasis). Ein 400-L-Tank bei 30 L/Dekar deckt 13,3 Dekar ab — bei 150 ml/Dekar sind das 2 L Mittel je Füllung.

Der klassische Fehler im Feld: Dosisangaben je 100 L wie je Dekar zu behandeln — oder umgekehrt. Prüfen Sie, welche Angabe Ihr Etikett verwendet. Kalibrieren Sie zuerst die tatsächliche Wasserausbringung (bekannte Fläche nur mit Wasser besprühen); die Etikettendosis setzt korrekte Abdeckung voraus. Teilfüllungen am Ende brauchen anteilig weniger Mittel.

Häufig gestellte Fragen

Mein letzter Tank wird nur zur Hälfte benötigt — wie viel Mittel?

Nach verbleibender Fläche skalieren, nicht nach Tank: Das Tool zeigt Wasser- und Mittelmenge der Teilfüllung separat. Nie eine volle Dosis in eine Teilfüllung geben.

Welche Ausbringmenge sollte ich verwenden?

Feldkulturen mit Flachstrahldüsen: 15–40 L/Dekar; Obstanlagen mit Gebläsesprühgerät: je nach Kronengröße 50–100+ L/Dekar. Wind, Düsentyp und Zielorganismus (Kontakt- vs. systemisches Mittel) verschieben den Wert — der Etikettenbereich ist maßgeblich.

Kann ich zwei Mittel in einem Tank mischen?

Nur bei bekannter Verträglichkeit (Etikett oder Glastest). In Standardreihenfolge zugeben — wasserlösliche Beutel, benetzbare Pulver, Suspensionen, dann Flüssigkeiten — bei laufendem Rührwerk.

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