Hash-Generator (SHA-256 / SHA-512)
Berechnen Sie SHA-1-, SHA-256-, SHA-384- und SHA-512-Hashes von beliebigem Text oder einer Datei — lokal mit der WebCrypto-Engine des Browsers, nichts wird hochgeladen.
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Datei konnte nicht gelesen werden.
Wie es funktioniert
Eine kryptografische Hashfunktion nimmt eine Eingabe beliebiger Größe — ein Wort, einen Absatz, eine mehrere Gigabyte große Datei — und erzeugt eine Ausgabe fester Länge, den sogenannten Digest: 160 Bit bei SHA-1, 256 bei SHA-256, 384 bei SHA-384, 512 bei SHA-512. Dieses Tool berechnet alle vier lokal mit der eingebauten WebCrypto-Engine des Browsers — derselben geprüften Implementierung, auf die sich Ihre HTTPS-Verbindungen bereits verlassen —, sodass selbst große Dateien schnell gehasht werden und Ihr Gerät niemals verlassen.
Drei Eigenschaften machen diese Funktionen nützlich. Erstens sind sie Einweg-Funktionen: Aus einem Digest lässt sich die ursprüngliche Eingabe praktisch nicht wiederherstellen — die einzige Möglichkeit ist, eine Vermutung erneut zu hashen und zu vergleichen. Zweitens sind sie deterministisch: Dieselbe Eingabe erzeugt immer exakt denselben Digest, was eine Prüfsumme überhaupt erst sinnvoll macht. Drittens zeigen sie den Lawineneffekt (avalanche effect) — ändert man ein einziges Bit der Eingabe, etwa ein Zeichen in einer mehrere Gigabyte großen Datei, kippt das ungefähr die Hälfte der Bits der Ausgabe. Ein Digest, der sich auch nur um ein Hex-Zeichen unterscheidet, bedeutet: Die Eingaben sind nicht identisch, Punkt.
Typisches Beispiel: Ein Softwareanbieter veröffentlicht neben einem Download sha256sum: 9f86d0.... Hashen Sie die Datei nach dem Herunterladen hier und vergleichen Sie die beiden Zeichenketten Zeichen für Zeichen — stimmen sie überein, kam die Datei unversehrt an; stimmen sie nicht überein, wurde sie beim Transport beschädigt oder manipuliert. Dieselbe Technik funktioniert, um zwei Dateien auf byteidentischen Inhalt zu vergleichen oder um aus dem Inhalt einer Datei einen stabilen Cache-Busting-Schlüssel zu erzeugen.
Was Sie wissen sollten
MD5 wird absichtlich nicht angeboten. Es ist kryptografisch gebrochen: Forscher haben praktische Kollisionsangriffe demonstriert, bei denen zwei unterschiedliche Eingaben so konstruiert werden können, dass sie denselben MD5-Digest erzeugen — das macht es für Integritäts- oder Sicherheitsprüfungen unbrauchbar. Die WebCrypto-API der Browser schließt es aus genau diesem Grund vollständig aus. Veröffentlicht ein Anbieter nur eine MD5-Prüfsumme, behandeln Sie das als letzten Ausweg und fragen Sie nach SHA-256 — praktisch jede moderne Distribution stellt eine bereit.
SHA-1 eignet sich zur Erkennung unbeabsichtigter Beschädigung (ein fehlerhafter Download, ein Festplattenfehler), gilt aber für sicherheitsrelevante Zwecke wie Zertifikate und digitale Signaturen als veraltet, da auch gegen SHA-1 Kollisionsangriffe demonstriert wurden; bevorzugen Sie SHA-256 oder höher, sobald das Ergebnis einem gezielten Angreifer standhalten muss.
Und schließlich: Hashen allein ist nicht die richtige Art, Passwörter zu speichern — ein nacktes SHA-256 eines Passworts lässt sich schnell berechnen, was bedeutet, dass ein Angreifer mit einer gestohlenen Datenbank Milliarden Vermutungen pro Sekunde ausprobieren kann. Korrekte Passwortspeicherung fügt pro Konto ein einzigartiges, zufälliges Salt hinzu und verwendet eine bewusst langsame, dafür entwickelte Funktion (bcrypt, scrypt oder Argon2) — dieses Tool dient Prüfsummen und Integritätsprüfungen, nicht der Authentifizierung.
Häufig gestellte Fragen
Warum wird MD5 nicht angeboten?
Die WebCrypto-Engine der Browser schließt MD5 bewusst aus, da es kryptografisch gebrochen ist. Falls ein Anbieter nur eine MD5-Prüfsumme veröffentlicht, fragen Sie nach SHA-256 — jede moderne Distribution bietet diese an.
Ist SHA-1 sicher zu verwenden?
Für Integritätsprüfungen gegen zufällige Beschädigung ja. Für sicherheitsrelevante Zwecke (Signaturen, Zertifikate) ist SHA-1 veraltet — bevorzugen Sie SHA-256 oder höher, weshalb diese zuerst aufgelistet werden.
Werden meine Dateien zum Hashen hochgeladen?
Nein. Die Datei wird in Ihrem Browser mit WebCrypto gelesen und gehasht; nichts wird irgendwohin übertragen.
Lässt sich ein Hash zurück in die ursprüngliche Eingabe verwandeln?
Nein — genau das ist der ganze Sinn einer Einwegfunktion. Es gibt keine mathematische Abkürzung vom Digest zur Eingabe; der einzige Weg, einen Hash zu "umkehren", besteht darin, Eingaben zu erraten und zu hashen, bis eine Übereinstimmung gefunden wird — das ist nur bei kurzen oder vorhersagbaren Eingaben praktikabel. Genau so werden geleakte, ungesalzene Passwort-Hash-Dumps geknackt.
Ist es in Ordnung, Passwörter mit diesem Tool zu hashen und das Ergebnis zu speichern?
Nicht für ein echtes Authentifizierungssystem. Ein roher SHA-2-Hash eines Passworts ist deterministisch und schnell, sodass eine gestohlene Hash-Datenbank rasch per Brute-Force geknackt werden kann. Passwortspeicherung braucht ein Salt (einzigartige Zufallsdaten pro Konto) und einen absichtlich langsamen Algorithmus wie bcrypt oder Argon2 — dieses Tool ist für Datei- und Textintegritätsprüfungen gedacht, nicht zur Speicherung von Zugangsdaten.
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