QR-Code-Generator
Erstellen Sie kostenlos einen QR-Code aus Text oder einem Link und laden Sie ihn als PNG herunter. Keine Anmeldung, läuft vollständig in Ihrem Browser.
1.342 Aufrufe
Wie die Reed-Solomon-Fehlerkorrektur funktioniert
Jeder QR-Code speichert Ihre Daten zweifach: einmal als eigentlichen Inhalt und einmal als mathematisch abgeleitete Redundanz, die vom Reed-Solomon-Fehlerkorrekturalgorithmus erzeugt wird. Das ist dieselbe Familie fehlerkorrigierender Codes, die auch bei CDs und Satellitenverbindungen zum Einsatz kommt — sie ermöglicht es einem Scanner, die ursprünglichen Daten selbst dann zu rekonstruieren, wenn ein Teil des Codes fehlt, verschmiert oder physisch beschädigt ist, indem die fehlenden Teile berechnet werden, ähnlich wie Sie eine teilweise gelöschte Gleichung wiederherstellen können.
Der QR-Standard (ISO/IEC 18004) definiert vier Korrekturstufen, und mit diesem Tool können Sie eine davon wählen: L verträgt etwa 7 % Beschädigung des Codes, bevor er unlesbar wird, M etwa 15 %, Q etwa 25 % und H etwa 30 %. Der Kompromiss liegt in der Kapazität: Die Redundanz muss irgendwo untergebracht werden, daher passt eine höhere Korrekturstufe weniger tatsächliche Daten in dieselbe physische Größe — ein Code der Stufe H fasst spürbar weniger Text als ein gleich großer Code der Stufe L. Konkretes Beispiel: Ein einfacher Kurzlink übersteht Stufe L oder M problemlos, da auf einem Bildschirm kaum Beschädigungsrisiko besteht. Ein Code, der auf einen Karton gedruckt wird, der angefasst, verkratzt und Wetter ausgesetzt wird, ist eine andere Geschichte — dort hält die zusätzliche Redundanz von Stufe H den Code auch nach Oberflächenverschleiß noch scanbar. Genau deshalb ist H auch die Standardwahl, wenn ein Logo in die Mitte eines QR-Codes gesetzt wird: Das Logo verdeckt physisch einen Teil des Musters, und nur die höchste Korrekturstufe rekonstruiert die verdeckten Daten zuverlässig.
Was Sie vor der Erstellung wissen sollten
Die hier erzeugten Codes sind statisch: Ihr Text, Link, Ihre Telefonnummer oder WLAN-Zugangsdaten werden direkt in die Bildpixel codiert, ohne dass ein Weiterleitungsdienst oder ein Ablaufdatum dahintersteckt. Es gibt kein Abonnement, damit sie weiter funktionieren, und keinen Dritten, der den Link später unterbrechen könnte. Die Erstellung erfolgt vollständig in Ihrem Browser — nichts, was Sie eingeben, wird jemals an einen Server gesendet, was besonders bei sensiblen Daten wie einem WLAN-Passwort wichtig ist.
Wählen Sie Ihre Korrekturstufe danach, wo der Code eingesetzt wird: Bildschirme und saubere gedruckte Seiten können für maximale Datenkapazität bei L oder M bleiben; alles, was angefasst, Witterung ausgesetzt oder mit einem eingebetteten Logo versehen wird, sollte Q oder H verwenden. So oder so: Testen Sie den fertigen Code immer mit einer Handykamera, bevor Sie ihn in großem Maßstab drucken.
Häufig gestellte Fragen
Laufen diese QR-Codes ab?
Nein. Die erzeugten Codes sind statisch: Ihre Daten werden direkt in das Bild codiert, ohne dazwischengeschalteten Weiterleitungsdienst. Sie funktionieren für immer und erfordern kein kostenpflichtiges Abonnement oder Konto.
Was ist der Unterschied zwischen den Korrekturstufen L, M, Q und H?
Sie legen fest, wie viel Beschädigung der Code verträgt, bevor er unlesbar wird — etwa 7 %, 15 %, 25 % beziehungsweise 30 % — auf Kosten der Datenkapazität: Höhere Korrektur passt weniger tatsächlichen Inhalt in dieselbe Größe. Wählen Sie L/M für saubere digitale Nutzung, Q/H für Druck, Verpackung oder alles, was verkratzen könnte.
Warum brauchen QR-Codes mit Logo in der Mitte die Stufe H?
Ein zentrales Logo verdeckt physisch einen Teil des codierten Musters. Nur die höchste Korrekturstufe (H, ca. 30 % Toleranz) rekonstruiert zuverlässig genug der verdeckten Daten, damit ein Scanner den Code trotzdem korrekt lesen kann.
Was kann ich in einem QR-Code codieren?
Beliebige Textdaten: Webadressen (URLs), einfachen Text, Telefonnummern oder E-Mail-Adressen. Für WLAN-Freigabe verwenden Sie das Format "WIFI:T:WPA;S:Netzwerkname;P:Passwort;;".
Kann ich die Codes kommerziell nutzen, und wird meine Eingabe jemals gespeichert?
Ja — der QR-Standard (ISO/IEC 18004) ist frei nutzbar, sodass hier erzeugte Codes überall verwendet werden können, auch kommerziell, ohne Erlaubnis. Und nein, es wird nichts gespeichert: Die Erstellung erfolgt vollständig in Ihrem Browser, sodass Ihr Text oder Link nie an einen Server gesendet wird.
Ähnliche Tools
Problem melden
QR-Code-Generator
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreiben Sie den ersten!