Barcode-Generator (Code 128)
Verwandeln Sie beliebigen Text oder Zahlen in einen scanbaren Code-128-Barcode und laden Sie ihn als scharfes PNG herunter — kostenlos, direkt im Browser, ohne Wasserzeichen.
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Nur druckbare ASCII-Zeichen sind in Code 128 erlaubt.
Wie es funktioniert
Code 128 ist ein Barcode-Standard aus 107 unterschiedlichen Balken-Lücken-Breitenmustern, der mitten im Barcode zwischen drei internen Zeichensätzen wechseln kann — genannt Subset A, B und C —, um Daten so effizient wie möglich zu packen. Subset C ist für den Alltag am wichtigsten: Es kodiert Ziffern paarweise statt einzeln und komprimiert jedes Ziffernpaar in ein einziges Symbol. Deshalb erzeugt eine rein numerische Eingabe — ein Produktcode, eine Bestellnummer, eine Lager-ID — automatisch einen spürbar schmaleren, dichteren Barcode als dieselbe Anzahl von Buchstaben, und deshalb wechselt dieser Generator von selbst in den numerischen Modus, sobald die Eingabe nur aus Ziffern besteht, ohne dass Sie etwas auswählen müssen.
Jeder Code-128-Barcode trägt außerdem ein verpflichtendes Modulo-103-Prüfzeichen, berechnet aus einer gewichteten Summe der Werte aller kodierten Zeichen. Ein Scanner berechnet diese Prüfsumme bei jedem Lesevorgang neu und verweigert den Scan, wenn sie nicht übereinstimmt — genau das fängt einen verschmierten Balken, einen Druckfehler oder einen unvollständigen Scan ab, bevor fehlerhafte Daten je Ihr Lagerverwaltungssystem erreichen, statt einen Fehllesevorgang stillschweigend zu akzeptieren. Konkretes Beispiel: Geben Sie die Ziffern „48522300" ein, und der Generator packt sie automatisch in Subset C jeweils zwei Ziffern auf einmal, berechnet und hängt das Prüfzeichen an und zeichnet einen Barcode, der etwa halb so breit ist wie derselbe acht Zeichen umfassende Code, wenn ein gemischter Buchstabe Subset B erfordert hätte.
Auf beiden Seiten der eigentlichen Balken fügt der Generator eine Ruhezone hinzu — einen leeren Rand ohne jeden Druck. Scanner nutzen diesen leeren Raum, um zu erkennen, wo der Barcode beginnt und endet; ein zu eng zugeschnittener Barcode, bei dem der Druck bis dicht an die Balken heranreicht, ist einer der häufigsten Gründe, warum ein technisch korrekter Barcode nicht gescannt werden kann.
Was zu beachten ist
Der gesamte druckbare ASCII-Zeichensatz wird unterstützt — Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Satzzeichen —, aber akzentuierte oder nicht-lateinische Zeichen (türkisches ı, ş, ğ und Ähnliches) gehören überhaupt nicht zur Code-128-Zeichentabelle. Wenn ein Barcode auf jedem Handscanner zuverlässig gelesen werden muss, die Eingabe auf reines ASCII beschränken.
Jede moderne Barcode-App oder kamerabasierte Scanner liest Code 128 ohne besondere Konfiguration — es ist eine der am weitesten verbreiteten Symbologien überhaupt, eingesetzt in Versand, Logistik, Ticketing und interner Lagerbeschriftung. Mit 100 % Maßstab zu drucken und die weißen Ruhezonen-Ränder intakt zu lassen, ist für die Scan-Zuverlässigkeit wichtiger als Balkenhöhe oder Farbwahl.
Code 128 ist nicht die richtige Wahl für Einzelhandelsprodukte an der Kasse. Artikel, die an einer Ladenkasse gescannt werden, verwenden EAN-13 oder UPC, eine völlig andere Symbologie, die auf zentral vergebenen Produktnummern beruht — keine austauschbare Alternative zu Code 128. Eine EAN-Nummer als Code-128-Barcode zu drucken, wird an der Kasse nicht als jenes Einzelhandelsprodukt erkannt, selbst wenn der Barcode selbst einwandfrei scannt.
Häufig gestellte Fragen
Welche Zeichen kann ich kodieren?
Der vollständige druckbare ASCII-Zeichensatz — Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Satzzeichen. Türkische bzw. akzentuierte Zeichen gehören nicht zu Code 128; für alles, was gescannt werden muss, reines ASCII verwenden.
Scannen Handy-Apps ihn?
Ja — Code 128 wird von jeder Barcode-App und jedem Kamera-Scanner unterstützt. In 100 % Maßstab drucken und die weißen Ränder (Ruhezone) intakt lassen.
Eignet sich das für EAN/UPC-Codes im Einzelhandel?
Code 128 ist für Logistik, Tickets und interne Kennzeichnung gedacht. Einzelhandelsprodukte an der Kasse verwenden EAN-13/UPC, eine andere Symbologie mit vergebenen Nummern — ein als Code 128 gedruckter EAN wird an der Kasse nicht als Einzelhandelsprodukt erkannt.
Warum ist mein Barcode schmaler geworden, als ich nur Zahlen eingegeben habe?
Subset C von Code 128 packt zwei Ziffern in ein einziges Symbol statt eine, daher ist eine rein numerische Eingabe etwa halb so breit wie dieselbe Zeichenanzahl gemischt mit Buchstaben. Das geschieht automatisch — es gibt nichts zu konfigurieren.
Wovor schützt das Prüfzeichen eigentlich?
Es ist eine Modulo-103-Prüfziffer, berechnet aus jedem Zeichen im Barcode. Ein Scanner berechnet sie bei jedem Lesevorgang neu und verweigert den Scan, wenn die Zahlen nicht übereinstimmen — so werden Druckflecken, Tintenlücken oder ein unvollständiger Scan abgefangen, bevor falsche Daten Ihr System erreichen.
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