Hydraulikzylinder-Kraftrechner
Schub- und Zugkraft eines Hydraulikzylinders aus Kolbendurchmesser, Kolbenstangendurchmesser und Druck — in kN und Tonnen.
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Kolbenstangendurchmesser muss kleiner als Kolbendurchmesser sein
Kraft = Druck × Fläche
Die Schubkraft (Ausfahren) wirkt auf die gesamte Kolbenfläche: F = π/4 · D² · P. Die Zugkraft (Einfahren) wirkt auf den Ringquerschnitt, also Kolben minus Kolbenstange: F = π/4 · (D² − d²) · P — deshalb zieht jeder Zylinder schwächer, als er schiebt. Bei Druck in bar und Durchmessern in mm gilt 1 bar = 0,1 N/mm², sodass ein Ø100-mm-Zylinder bei 200 bar mit π/4 · 100² · 20 ≈ 157 kN ≈ 16 Tonnen schiebt.
In der Praxis liegt die Ausgangskraft aufgrund von Dichtungsreibung bei 90-95 % des theoretischen Werts; das Tool zeigt den theoretischen Wert. Für die Geschwindigkeit zählt stattdessen der Volumenstrom: Ausfahrgeschwindigkeit = Durchfluss ÷ Kolbenfläche.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist die Zugkraft immer niedriger als die Schubkraft?
Die Kolbenstange nimmt beim Einfahren einen Teil der Kolbenfläche ein, sodass der Druck auf eine kleinere ringförmige Fläche wirkt. Ein Ø100-Zylinder mit Ø56-Kolbenstange zieht mit rund 69 % seiner Schubkraft.
Mit welchem Druck sollte ich rechnen?
Standard-Industriehydraulik läuft mit 160-250 bar, mobile Maschinen mit 250-350 bar, Handpumpen bis 700 bar. Nutzen Sie die Einstellung Ihres Druckbegrenzungsventils — der Zylinder erfährt nur, was der Kreislauf liefert.
Wie rechne ich kN in Tonnen um?
Teilen Sie durch 9,81: 157 kN ≈ 16,0 Tonnen äquivalente Last. Das Tool zeigt beide Werte.
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