Visitenkarten-QR-Code-Generator

Erstellen Sie einen QR-Code, der per Scan einen Kontakt zum Smartphone hinzufügt — Name, Telefon, E-Mail, Firma und mehr. Basiert auf dem vCard-3.0-Format, das sowohl iPhone als auch Android erkennen. Läuft vollständig in Ihrem Browser.

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vCard: Vom Versit-Konsortium zum universellen Standard

Das vCard-Format wurde ursprünglich gar nicht für QR-Codes erfunden — es geht zurück auf das Jahr 1995, als das Versit-Konsortium, eine von Apple, AT&T, IBM und Siemens gegründete Gruppe, es als gemeinsames elektronisches Visitenkartenformat entwarf, damit Kontaktdaten ohne manuelle Neueingabe zwischen verschiedenen Telefonen, Adressbüchern und E-Mail-Programmen wandern konnten. Versit übergab die Spezifikation später an das Internet Mail Consortium, das sie als offenen Standard veröffentlichte, und seither ist es das Format, das praktisch jedes Telefon, jedes E-Mail-Programm und jede Kontakte-App erkennt, sobald es auf eine Datei mit der Endung .vcf stößt.

Heute sind drei Versionen im Umlauf — 2.1, 3.0 und 4.0 —, und sie sind nicht vollständig austauschbar: 4.0 ist die neueste und technisch leistungsfähigste, aber ein beachtlicher Teil älterer Scan-Apps und Kontakt-Importwerkzeuge kann sie noch immer nicht korrekt auslesen. Version 3.0, standardisiert als RFC 2426, ist die Version mit der breitesten Kompatibilität sowohl bei iOS- als auch bei Android-Kontakte-Apps und QR-Scannern — deshalb kodiert dieses Tool in dieser Version.

Warum N: und FN: beide erforderlich sind

Eine vCard benötigt immer sowohl ein N- als auch ein FN-Feld, und beide erfüllen unterschiedliche Aufgaben, obwohl sie denselben Namen beschreiben. N ist der strukturierte Name — aufgeteilt in fünf durch Semikolons getrennte Teile (Nachname; Vorname; weitere Namen; akademische/höfliche Präfixe; Suffixe) —, den Software nutzt, um einen Kontakt alphabetisch nach Nachnamen einzusortieren oder eine formale Anrede zu erzeugen. FN ist der formatierte Name — Freitext, genau so, wie er auf dem Bildschirm angezeigt werden soll. Dieses Tool füllt FN mit dem eingegebenen Namen genau so, wie Sie ihn eingegeben haben, und teilt ihn für N in Nachname/Vorname auf, indem es das letzte Wort als Nachnamen behandelt — das deckt die meisten westlichen Namensreihenfolgen korrekt ab.

Jedes weitere Feld der erzeugten vCard — Organisation, Titel, Telefon, E-Mail, Website, Adresse — wird nur einbezogen, wenn Sie es tatsächlich ausgefüllt haben; leere Felder werden vollständig aus dem Code weggelassen, statt als leer kodiert zu werden, was den QR-Code kleiner und leichter scanbar hält. Die Telefonnummer wird als TEL;TYPE=CELL: geschrieben statt als reine TEL:-Zeile, weil die vCard-Spezifikation erlaubt, dass ein Kontakt mehrere Telefonnummern nebeneinander führt (CELL, HOME, WORK, FAX), jeweils mit einem TYPE-Parameter versehen, sodass die empfangende App die Nummer unter dem richtigen Label einordnet, statt zu raten. Das Adressfeld folgt einem ähnlich strukturierten eigenen Muster: Ein vollständiger ADR-Wert besteht aus sieben durch Semikolons getrennten Bestandteilen (Postfach; erweiterte Adresse; Straße; Stadt; Region; Postleitzahl; Land), und da dieses Tool nur eine einzige freie Adresszeile erfasst, setzt es diesen Text an die Position der Straße und lässt die übrigen sechs Bestandteile leer — das wird von jeder vCard-lesenden App weiterhin korrekt ausgewertet.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen den Feldern N und FN in einer vCard?

FN ist der formatierte Name — Freitext, der genau so angezeigt wird, wie er eingegeben wurde, zur Darstellung genutzt. N ist der strukturierte Name, aufgeteilt in fünf durch Semikolons getrennte Teile (Nachname; Vorname; weitere Namen; Präfixe; Suffixe), von Software genutzt, um Kontakte alphabetisch einzusortieren oder formale Anreden zu erzeugen. Beide sind laut vCard-Spezifikation erforderlich, obwohl sie dieselbe Person beschreiben.

Warum nutzt dieses Tool vCard 3.0 statt der neueren Version 4.0?

Aus Kompatibilitätsgründen. vCard 4.0 ist technisch leistungsfähiger, aber ein beachtlicher Anteil der QR-Scanner und älteren Kontakt-Importwerkzeuge kann sie noch immer nicht korrekt auslesen. Version 3.0 (RFC 2426) wird von praktisch jeder heute genutzten iOS- und Android-Kontakte-App sowie jedem QR-Lesegerät erkannt, was sie zur sichereren Standardwahl macht.

Welche Smartphones und Apps können diesen Code scannen und den Kontakt automatisch hinzufügen?

Die integrierte Kamera-App des iPhones erkennt einen vCard-QR-Code und bietet an, ihn direkt zu den Kontakten hinzuzufügen; unter Android tun die integrierte Kamera und Google Lens dasselbe, ebenso die meisten QR-Scanner-Apps von Drittanbietern. Jede App, die eine standardmäßige .vcf-Datei lesen kann, kann die dekodierten Daten importieren.

Muss ich jedes Feld ausfüllen?

Nein. Nur der Name ist erforderlich — alles andere (Telefon, E-Mail, Firma, Titel, Website, Adresse) ist völlig optional. Leer gelassene Felder werden beim Erstellen des vCard-Texts vollständig übersprungen, statt als leer kodiert zu werden, was den QR-Code kleiner hält.

Werden meine Kontaktdaten beim Erzeugen des Codes an einen Server gesendet?

Nein. Das Formular, das Zusammensetzen des vCard-Texts und die Erzeugung des QR-Bilds laufen alle lokal in Ihrem Browser mit JavaScript ab. Keine der eingegebenen Angaben — Name, Telefon, E-Mail oder Adresse — wird jemals irgendwohin hochgeladen.

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