Schnittgeschwindigkeit- & Vorschubrechner (CNC)
Spindeldrehzahl aus Schnittgeschwindigkeit und Werkzeugdurchmesser, plus Tischvorschub aus dem Zahnvorschub — die zwei zentralen Zerspanungsformeln.
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Die zwei Formeln jedes Zerspaners
Spindeldrehzahl: n = 1000·Vc ÷ (π·D) — Schnittgeschwindigkeit Vc in m/min, Durchmesser D in mm. Ein Ø10-mm-Hartmetall-Schaftfräser bei Vc = 100 m/min läuft mit ≈ 3183 U/min. Tischvorschub: F = n · z · fz — Drehzahl × Anzahl der Schneiden × Zahnvorschub (mm). Dasselbe 4-schneidige Werkzeug bei fz = 0,05 mm ergibt ≈ 637 mm/min.
Typische Vc-Startwerte: HSS auf Baustahl 25-30 m/min, Hartmetall auf Stahl 80-200, Hartmetall auf Aluminium 200-500, Edelstahl 60-120 mit Hartmetall. Die Tabelle des Werkzeugherstellers schlägt jeden allgemeinen Wert — dies sind vorsichtige Startpunkte, die anhand von Spanfarbe und Geräusch feinjustiert werden.
Häufig gestellte Fragen
Was, wenn meine Maschine die berechnete Drehzahl nicht erreicht?
Fahren Sie mit dem Spindelmaximum und akzeptieren Sie die geringere effektive Schnittgeschwindigkeit — halten Sie den Vorschub proportional: F = n·z·fz mit der tatsächlichen Drehzahl. Die Drehzahl zu senken, ohne den Vorschub anzupassen, überlastet die Schneiden.
Was ist der Zahnvorschub und warum ist er wichtig?
fz ist die Materialmenge, die jede Schneide pro Umdrehung abträgt (mm/Zahn). Zu niedrig reibt und verfestigt das Werkstück; zu hoch splittert die Schneide aus. Typischer Bereich: 0,02-0,05 mm bei kleinen Schaftfräsern, 0,1-0,3 mm bei großen Planfräsern.
Gilt die Formel auch für Bohren und Drehen?
Ja — n = 1000·Vc/(π·D) ist universell. Beim Drehen ist D der Werkstückdurchmesser (er sinkt beim Zerspanen); beim Bohren ist es der Bohrerdurchmesser, mit Vorschub pro Umdrehung statt pro Zahn.
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