BMI-Rechner
Berechnen Sie Ihren Body-Mass-Index aus Größe und Gewicht und sehen Sie, in welche WHO-Kategorie er fällt.
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Wie Wird Der BMI Berechnet?
Der Body-Mass-Index ist das Gewicht in Kilogramm geteilt durch das Quadrat der Körpergröße in Metern: BMI = kg ÷ m². Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt die Ergebnisse bei Erwachsenen in folgende Bereiche ein: unter 18,5 Untergewicht, 18,5–24,9 Normalgewicht, 25–29,9 Übergewicht, 30–34,9 Adipositas Grad I, 35–39,9 Adipositas Grad II und 40 oder mehr Adipositas Grad III.
Rechenbeispiel: Eine Person mit einer Körpergröße von 1,75 m und einem Gewicht von 75 kg hat einen BMI von 75 ÷ (1,75 × 1,75) = 75 ÷ 3,0625 ≈ 24,5 — das liegt noch im Normalbereich, nahe an der Grenze zu Übergewicht. Würde dieselbe Person stattdessen 95 kg wiegen, ergäbe sich 95 ÷ 3,0625 ≈ 31,0, was bereits in die Kategorie Adipositas Grad I fällt. Da der BMI nur auf zwei Zahlen beruht, können wenige Kilogramm in der Nähe einer Schwelle die Kategorie verändern, auch wenn sich an der tatsächlichen Gesundheit oder Körperzusammensetzung nichts Wesentliches geändert hat.
Die WHO-Schwellenwerte wurden gewählt, weil ein BMI über etwa 25 auf Bevölkerungsebene mit steigenden Raten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen einhergeht. Diese Korrelation ist für das Screening großer Gruppen nützlich, sagt über eine einzelne Person jedoch nur wenig aus.
Was Sie Wissen Sollten
Der BMI kann Muskeln nicht von Fett unterscheiden. Ein stark muskulöser Athlet oder Kraftsportler landet häufig in der Kategorie „übergewichtig" oder sogar „adipös", obwohl der Körperfettanteil niedrig ist, während ein älterer Mensch, der Muskelmasse verloren hat, einen „normalen" BMI zeigen kann, obwohl er tatsächlich einen hohen Fettanteil trägt — manchmal als „skinny fat" oder sarkopenische Adipositas bezeichnet. Der BMI berücksichtigt außerdem nicht, wo das Fett gespeichert wird: Bauchfett (viszerales Fett) birgt bei gleichem Gesamtgewicht ein höheres Stoffwechselrisiko als Fett, das an anderen Körperstellen gespeichert ist.
Die Standardschwellenwerte wurden überwiegend aus europäischen Bevölkerungsgruppen abgeleitet; mehrere Gesundheitsbehörden empfehlen niedrigere Übergewichts- und Adipositas-Grenzwerte für süd- und ostasiatische Erwachsene, da das Gesundheitsrisiko bei diesen Gruppen bereits bei etwas niedrigeren BMI-Werten ansteigt. Der BMI ist nicht für Kinder oder Jugendliche konzipiert, die stattdessen anhand alters- und geschlechtsspezifischer Perzentil-Wachstumskurven beurteilt werden sollten, und er ist während der Schwangerschaft kein sinnvolles Maß, da eine Gewichtszunahme dort erwartet und gesund ist.
Liegt Ihr Ergebnis außerhalb des Normalbereichs oder sind Sie sich angesichts Ihrer Muskelmasse, Ihres Alters oder Ihrer ethnischen Herkunft unsicher, wie es einzuordnen ist, ziehen Sie zusätzlich eine Messung des Taillenumfangs oder des Körperfettanteils heran und besprechen Sie das Gesamtbild mit einem Arzt oder einer registrierten Ernährungsfachkraft. Dieses Tool bietet ausschließlich allgemeine, informative Inhalte, stellt keine medizinische Diagnose dar und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein normaler BMI?
Die WHO definiert den Normalbereich als 18,5 bis 24,9. Eine 1,75 m große Person liegt beispielsweise zwischen etwa 57 und 76 kg in diesem Bereich, eine 1,60 m große Person zwischen etwa 47 und 64 kg.
Ist der BMI bei Sportlern und sehr muskulösen Menschen zuverlässig?
Nicht zuverlässig. Der BMI kann Muskeln nicht von Fett unterscheiden, weshalb muskulöse Menschen — Bodybuilder, Kraftdreikämpfer, viele Kraftsportler — trotz niedrigem Körperfettanteil häufig als übergewichtig oder adipös eingestuft werden. Taillenumfang und eine Schätzung des Körperfettanteils liefern für diese Gruppe ein deutlich vollständigeres Bild.
Wird der BMI bei Frauen anders berechnet?
Nein — Formel und die sechs WHO-Kategorien sind für erwachsene Männer und Frauen identisch. Wo das Geschlecht tatsächlich eine Rolle spielt, ist der Körperfettanteil, da Frauen bei gleichem BMI natürlicherweise mehr essenzielles Fett tragen als Männer.
Was bedeutet ein hoher oder niedriger BMI tatsächlich für meine Gesundheit?
Auf Bevölkerungsebene korreliert ein BMI über 25 mit höheren durchschnittlichen Raten an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Gelenkproblemen, während ein BMI unter 18,5 mit Nährstoffmangel und einem erhöhten Risiko für geschwächte Immunabwehr einhergeht. Für eine einzelne Person sind dies jedoch Risikoassoziationen und keine Diagnose — das tatsächliche Risiko hängt stark von Taillenumfang, Muskelmasse, Fitnessniveau, Ernährung und familiärer Vorbelastung ab.
Kann der BMI bei Kindern oder in der Schwangerschaft verwendet werden?
Nein. Kinder und Jugendliche werden anhand alters- und geschlechtsspezifischer BMI-Perzentilkurven beurteilt statt anhand fester Erwachsenenschwellen, da sich die normale Körperzusammensetzung während des Wachstums ständig ändert. In der Schwangerschaft macht die erwartete Gewichtszunahme die üblichen BMI-Kategorien bedeutungslos; ein Arzt oder eine Hebamme verfolgt die Gewichtszunahme stattdessen anhand schwangerschaftsspezifischer Richtlinien.
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