Riemenscheiben- und Drehzahlrechner

Abtriebsdrehzahl, Übersetzungsverhältnis und Riemengeschwindigkeit aus Scheibendurchmessern und Motordrehzahl — auch für Kettenräder und Zahnräder.

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Die Riementriebsgleichung

Riementriebe folgen der Regel D₁ × N₁ = D₂ × N₂: Durchmesser der Antriebsscheibe mal ihrer Drehzahl entspricht Durchmesser der Abtriebsscheibe mal ihrer Drehzahl. Eine kleine Scheibe, die eine große antreibt, verlangsamt die Welle (und erhöht das Drehmoment); umgekehrt wird sie beschleunigt. Das Tool liefert die Abtriebsdrehzahl, das Verhältnis und die Riemengeschwindigkeit v = π · D₁ · N₁ ÷ 60.000 m/s — Keilriemen sollten unter ~30 m/s (klassisch) bzw. ~40 m/s (schmales Profil) bleiben.

Dieselbe Gleichung gilt für Kettenräder und Zahnräder — geben Sie einfach Zähnezahlen statt Durchmesser ein; die Verhältnislogik ist identisch.

Häufig gestellte Fragen

Mein Motor läuft mit 1450 U/min, ich brauche 725 — welche Scheiben?

Sie benötigen eine Untersetzung von 2:1, die Abtriebsscheibe muss also doppelt so groß sein wie die Antriebsscheibe: z. B. 100 mm am Motor und 200 mm an der Welle. Jedes Paar mit diesem Verhältnis funktioniert; größere Paare greifen besser und verschleißen langsamer.

Ändert Riemenschlupf das Ergebnis?

Keilriemen rutschen unter Last um 1-3 %, die tatsächliche Abtriebsdrehzahl liegt also etwas unter dem theoretischen Wert. Zahnriemen, Ketten und Zahnräder haben keinen Schlupf — für sie ist die Gleichung exakt.

Welchen Durchmesser messe ich?

Den Wirkdurchmesser (Pitch-Durchmesser) — dort, wo die neutrale Linie des Riemens läuft — nicht die Außenkante. Bei Keilriemen liegt er etwas unterhalb des Randes; Kataloge geben ihn je nach Rillenprofil an.

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